Bus- und Bahnfahren muss endlich attraktiv werden!

Mobilität ist eine der zentralen Bereiche unseres Lebens. Wir alle suchen täglich die schnellsten, flexibelsten, günstigsten und attraktivsten Wege, um von A nach B zu kommen. Gerade in einer Millionenstadt wie Köln greifen angesichts des fortschreitenden Klimawandels immer mehr Menschen auf das Rad oder eine Fahrt mit Bus und Bahn zurück. Doch was, wenn Bus und Bahn so unattraktiv sind, dass eine Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr keine Option ist?

So geht es vielen Menschen im Kölner Norden. Ich höre in verschiedenen Gesprächen immer wieder, wie gerne Menschen mit der Bahn oder dem Rad zur Arbeit fahren möchten. Wenn es dafür aber keine passende Infrastruktur gibt, können die Menschen nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Einige Strecken lassen sich mit dem Auto dreimal so schnell zurücklegen wie mit Bus und Bahn. So gelingt keine Verkehrswende.

Wir brauchen endlich einen massiven Ausbau von Bus und Bahn im Kölner Norden. Angesichts des Klimawandels, angesichts der vielen neu entstehenden Wohnungen und um die Menschen im Kölner Norden richtig anzubinden. Entscheidende Themen sind ein Stopp der Umfahrungen der Chorweiler-Schleife durch die S-Bahn, der Ausbau der Stadtbahnlinien und deutliche Taktverbesserungen auf allen Linien. Dafür werde ich mich einsetzen!

Ein gutes Bahnnetz reicht aber alleine nicht. Es braucht attraktive und sichere Bahnhöfe, damit die Menschen überhaupt erst zur Bahn kommen. Schmutzig, defekt und dunkel. Das sind Adjektive, mit denen viele Menschen im Kölner Norden die Bahnhöfe in ihren Veedeln beschreiben. Der öffentliche Nahverkehr ist jeden Tag ein wichtiges Verkehrsmittel für tausende Menschen im Kölner Norden. Dennoch sind viele Bahnhöfe seit Jahren in einem desolaten Zustand, der gleichzeitig auch viele Menschen von einer Fahrt mit der Bahn abhält.

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Bei fast jedem Bahnhof im Kölner Norden treten Probleme auf. In Worringen gibt es bereits seit Jahren einen Runden Tisch, der Lösungen für die dunkle und dreckige Unterführung finden sollte. In Blumenberg gibt es viele insbesondere ältere Menschen, die es ohne einen Aufzug nicht schaffen die Gleise zu erreichen. In Chorweiler-Nord sind die Wände verschmiert und jede zweite Woche funktionieren die Rolltreppen nicht. Der Bahnhof Chorweiler könnte dringend eine Kernsanierung vertragen. Der Bahnhof Longerich ist einer der wenigen Bahnhöfe in der gesamten Stadt, der nach wie vor nicht barrierefrei ist und auch an der Geldernstraße gibt es sehr regelmäßig Ausfälle der Rolltreppen zu beklagen. Das sind unhaltbare Zustände, die endlich ein Ende haben müssen!

Dieser Zustand der Bahnhöfe wird untermauert durch den NVR-Stationsbericht 2020, bei dem die Bahnhöfe Longerich und Worringen den dritt- und viertletzten Platz von allen 200 Bahnhöfen im NVR-Gebiet belegt haben. Aufgrund der schlechten Zustände in Nordrhein-Westfalen beschäftigen sich der Abgeordnete für den Kölner Norden Andreas Kossiski und die SPD-Landtagsfraktion schon länger mit der Sauberkeit, der Sicherheit und der Attraktivität von Bahnhöfen in NRW. Ich möchte an dieses Engagement anknüpfen und endlich für attraktive Bahnhöfe im Kölner Norden sorgen!

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