Carsharing endlich auch im Kölner Norden

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Eines der Herzensthemen der SPD im Kölner Norden ist der Ausbau von Infrastrukturen im Kölner Norden. Gerade im Verkehrsbereich hat der Stadtbezirk Chorweiler noch erheblichen Nachholbedarf. Daher kämpft die SPD insbesondere für das Ende der Benachteiligung des Kölner Nordens bei den verschiedenen Mobilitätsangeboten. Im Stadtbezirk Chorweiler würden viele Menschen gerne regelmäßiger auf andere Verkehrsträger als das eigene Auto zurückgreifen. Das ist aber wegen des fehlenden Angebots nicht möglich. KVB-Leihräder, Ladestationen für Elektromobilität, Carsharing und On-Demand-Verkehre waren im Kölner Norden lange Zeit nur ferne Hoffnungen. Durch den Einsatz der letzten Jahre konnten Stationen für KVB-Leihräder und Ladestationen für Elektromobilität erkämpft werden. Jetzt zeigt der langjährige Einsatz weitere Wirkung. Die Verwaltung hat dem Verkehrsausschuss eine Vorlage (1630/2021) über neue Rahmen- und Zugangsbedingungen zum stationsbasierten Carsharing vorgelegt.

Die SPD im Kölner Norden freut sich über die Umsetzung der Forderung nach Ausbau des Carsharing-Angebots im Stadtbezirk Chorweiler. „Lange Zeit hat die Stadt eine Verkehrspolitik für die Innenstadt betrieben. Seit Jahren weisen wir auf die Unterversorgung vieler Veedel im Kölner Norden hin, aber wurden nie gehört. Wir freuen uns, dass unsere langjährige Forderung zum Ausbau des Carsharing-Angebots im Kölner Norden endlich aufgegriffen wurde.“, betont Mattis Dieterich, Vorsitzender der SPD im Kölner Norden.

Zur Förderung und Erweiterung des Carsharing-Angebots in Köln senkt die Stadt den Quotenanteil der Fahrzeuge im privaten Raum und passt die Sondernutzungsgebühr für die Stellplätze an. Zusätzlich wurde eine Stationsgröße von mindestens zwei Carsharing-Fahrzeugen festgelegt. Das Carsharing-Angebot soll mit dem ÖPNV verknüpft werden, sodass ÖPNV-Knotenpunkte etabliert werden können. Damit dauerhaft eine Ausweitung auch auf die Außenbezirke sichergestellt werden kann, möchte die Stadt Lose für die interessierten Carsharingunternehmen bilden, die innenstadtnahe Standorte mit innenstadtfernen Standorten verknüpfen.

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„Wir wollen im Stadtbezirk Mobilitätsstationen in unmittelbarer Nähe zum öffentlichen Nahverkehr aufbauen, an der alle Menschen auf ein Leihrad, ein Carsharing-Fahrzeug, Fahrradstellplätze und Ladestationen für Elektroautos zurückgreifen können. In Zukunft werden wir unsere Wege mit verschiedenen Verkehrsträgern zurücklegen, um möglichst schnell und flexibel unser Ziel zu erreichen. Dafür müssen jetzt die Rahmenbedingungen geschaffen werden“, stellt Inan Gökpinar, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Chorweiler, fest.

In einem Flächenbezirk wie dem Stadtbezirk Chorweiler müssen im gesamten Stadtbezirk Mobilitätsstationen entstehen. „Wir haben jetzt die einmalige Chance beim Ausbau des Carsharing-Angebots den gesamten Stadtbezirk mitzunehmen. Wenn wir diese Chance verpassen, werden wir lange auf weitere Carsharing-Stationen in den nicht berücksichtigten Veedeln warten müssen.“, sagt Mattis Dieterich, Vorsitzender der SPD im Kölner Norden. Die SPD fordert die Stadt daher auf, mindestens in folgenden Ortsteilen eine Carsharing-Station einzurichten:

  1. Auweiler
  2. Blumenberg
  3. Chorweiler
  4. Esch
  5. Fühlingen
  6. Gewerbegebiet Feldkassel
  7. Heimersdorf
  8. Langel
  9. Lindweiler
  10. Merkenich
  11. Pesch
  12. Rheinkassel/Kasselberg
  13. Roggendorf/Thenhoven
  14. Ruderinsel Fühlinger See
  15. Seeberg
  16. Volkhoven/Weiler
  17. Worringen.

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