Jochen Ott / Dennis Maelzer: „Mit Lolli-Tests eine umfassende und kindgerechte Teststrategie für Kitas und Schulen umsetzen“

Jochen Ott / Dennis Maelzer: „Mit Lolli-Tests eine umfassende und kindgerechte Teststrategie für Kitas und Schulen umsetzen“

In der heutigen Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags NRW hat die SPD-Fraktion beantragt, für Schulen und die Landesverwaltung zukünftig nur noch fertige Einzeltests zu beschaffen, die vorher nicht mit Flüssigkeit aufgefüllt werden müssen und zu Hause angewendet werden können. Außerdem sollen auch andere Testmethoden wie Spuck- und Lolli-Tests eingesetzt werden können. Die dafür nötigen Finanzmittel sollen bereitgestellt werden.

 

Parallel beantragt die SPD-Fraktion für das kommende Plenum die Erarbeitung einer umfassenden Teststrategie für Kinder. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass dauerhaft ausreichend kindgerechte Tests für Kinder und Personal in den Kitas zur Verfügung stehen. Besonders wichtig ist dabei die flächendeckende Versorgung mit sogenannten Lolli-Tests.

 

Hierzu erklären Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher, und Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Wir fordern eine flächendeckende Teststrategie von der Kita bis zum Abitur. Vor allem die sogenannten Lolli-Tests sollten hierbei ein zentraler Baustein sein. Sie sind einfach in der Handhabung und als PCR-Tests deutlich zuverlässiger als die bekannten Schnelltests. Damit eignen sie sich ideal für die Bereiche der frühkindlichen Bildung und für die jüngeren Jahrgangsstufen in den Schulen. Die Landesregierung muss das endlich anerkennen und sie zum zusätzlichen Gegenstand einer NRW-weiten Kinder-Teststrategie machen. Kommunen, die diese bereits heute nutzen und entsprechende Test-Konzepte vorliegen haben, müssen finanziell unterstützt werden.

 

Die Landesregierung hat sich viel zu lange verweigert, auch Kitas in eine umfassende Teststrategie einzubinden. Und auch in den Schulen wird zu wenig und vor allem nicht kindgerecht getestet. Zahlreiche Hygieneregeln wie zum Beispiel Abstandhalten sind im Umgang mit Kindern nur begrenzt umsetzbar.“

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