Kölner SPD sagt Parteitag am Samstag ab

Kölner SPD sagt Parteitag am Samstag ab

Aufgrund der rasant steigenden Coronainfektionen in Köln und eines eindringlichen Appells des Epidemiologen und SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach, hat der Vorstand der Kölner SPD den für Samstag eingeladenen Parteitag abgesagt. Der Beschluss wurde mit breiter Mehrheit im Vorstand gefasst:

Dazu betont Christiane Jäger, Vorsitzende: „Wir können die Entwicklung der Pandemie nicht ignorieren und übernehmen Verantwortung für die Gesundheit der Delegierten und Helfer*innen des Parteitags. Daher die Absage.  Wir werden im neuen Jahr sehen, wann und wie wir unseren Parteitag ordnungsgemäß und sicher für alle durchführen können. Bis dahin bleibe ich im Amt und werde selbstverständlich meine Pflichten zum Wohl der KölnSPD verantwortungsvoll mit dem gesamten Vorstand erfüllen.“

Die KölnSPD wollte am 13. November ihren turnusmäßigen Parteitag abhalten und erstmals eine Doppelspitze in den Vorsitz wählen.

Die designierte Co-Vorsitzende Susana dos Santos dazu: „Natürlich fällt eine solche Entscheidung nicht leicht. Klar ist aber, dass die Gesundheit vorgeht. In der Kürze der Zeit konnten wir nicht garantieren, dass wir alle Standards eines Parteitags unter 2G-Regeln – also nur Geimpfte oder Genesene – erfüllen.“  

So schwer es falle, sei die Absage nun , die nach Abwägung aller Aspekte,  der beste Weg.

„Die Kölner SPD bleibt handlungsfähig.  Zusammen mit unseren SPD Gesundheitsexpert*innen werden wir nun prüfen, wie wir in der Zukunft große Zusammenkünfte und Wahlveranstaltungen in Pandemiezeiten sicher realisieren können. In der verbleibenden Zeit überprüfen wir noch einmal alle möglichen Maßnahmen zur Erhöhung der gesundheitlichen und hygienischen Vorsorge“, fügt der ebenfalls für den Co-Vorsitz vorgeschlagene Fabian Stangier hinzu.

Der Vorstand wird schnellstmöglich einen neuen Zeitplan und konkrete Vorschläge für die nächste Zeit vorlegen. Am 30. November führt die KölnSPD  die Wahlkreiskonferenz, mit schon vor Monaten vereinbarten reduziertem Delegiertenkörper und optimiertem Gesundheitskonzept,  zur Aufstellung der Landtagskandidat*innen im Gürzenich durch.

fdR Frank Mederlet

Geschäftsführer KölnSPD

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