SPD-Oberbürgermeisterkandidat Kossiski fordert komplette Abschaffung der Kitagebühren

Eltern von Kita-Kindern werden in NRW Monat für Monat zur Kasse gebeten, nur das letzte Kita-Jahr ist bisher gebührenfrei. Ab August kommt nun ein weiteres gebührenfreies Jahr hinzu. Was Eltern freut, sollen die Kommunen nicht zusätzlich stemmen müssen. Das Jugendamt Köln kann deshalb für das kommende Kita-Jahr mit Ausgleichszahlungen in einer Gesamthöhe von 28.095.566 Euro rechnen. Das ergab eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion, auf die der Oberbürgermeisterkandidat der KölnSPD, Andreas Kossiski hinweist. Das letzte Kita-Jahr wurde bereits unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) für Eltern gebührenfrei – finanziert aus dem Landeshaushalt. Jetzt hat der Landtag den Weg frei gemacht, damit auch für das vorletzte Kita-Jahr vor der Einschulung keine Gebühren mehr bezahlt werden müssen.
Finanziert wird dies mit Bundesmitteln des „Gute-Kita-Gesetzes“ von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Andreas Kossiski hält dies für einen wichtigen Zwischenschritt:
„Als Oberbürgermeister werde ich mich für die komplette Gebührenfreiheit für die Kinderbetreuung einsetzen. Das ist für mich eine Frage der Gerechtigkeit. Wenn Eltern arbeiten gehen, müssen sie schon genug unter einen Hut bekommen – egal ob als Paar oder alleinerziehend. Dafür dürfen sie vom Staat nicht mit ungerechten Gebühren bestraft werden. Leider ist die SPD die einzige Partei im Landtag, die bereit wäre, dafür auch zusätzliche Landesmittel einzusetzen“, stellt Kossiski fest.
Kritisch sieht SPD-Oberbürgermeisterkandidat Andreas Kossiski, dass die CDU/FDP-Landesregierung von Eltern in der Corona-Krise wieder Gebühren verlangen möchte: „Familien müssen in der Corona-Zeit viele Belastungen schultern. Sie sollten sich deshalb nicht auch noch wegen der Kita-Gebühren sorgen müssen“, so Kossiski.

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